Der Karfreitag in Perpignan

Perpignan jedes Jahr an Ostern begibt sich Perpignan ins Mittelalter zurück.

Gemeint ist die Karfreitag Prozession in Perpignan ,wohlgemerkt die Älteste in ganz Europa ist.

An diesen Tag sind die Straßen voll von 600 düsteren schwarzen Gestalten, die sich frei dem Leidensweg Christi hingeben.

Die Männer in schwarzen Umhängen und schwarzen Hüten,die Frauen mit schwarzen Hauben und Kleidern.Sie sehen aus wie eine schlechtgemachte Imitation des amerikanischen Ku-Klux-Klan,doch sind diese Angehörige des friedlichen und sozial angagierten „Confrérie de la Sanch“ einer christlichen Glaubensgemeinschaft, die ihre Wurzeln schon im 15 Jahrhundert hat.

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Man führt die Wurzeln dieser Bruderschaft, die hier am Karfreitag in Perpignan ihren grossen Auftritt hat, auf den katalanischen Dominikanerprediger Vincent Ferrier zurück, dem eine Missionsreise im Jahr 1415 nach Perpignan führte, wo seine flammenden Reden- wie auch an anderen Orten – die Menschen in spontanen Prozessionen zusammenkommen liessen.
Schon 1416 rief man in der Kirche St. Jaques zur Erinnerung an den Prediger und nach spanischem Muster die „Bußbruderschaft vom kostbaren Blut des Herrn Jesus Christus“ ins Leben, die sich fortan um soziale Randgruppen kümmerte.

 

 

von Florian Weiß

 

Quelle:ww.Katalonien-netz.de

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